Vom Pool zum See

Ein bisschen stolz bin ich schon auf uns Beide: hochrappeln kurz vor Acht, ein letztes Mal Ferienfrühstück, Abwasch, erfolgreiche Kofferkompression à la mode d’Erika, Schlüssel an den geheimnisvollen Ort zurückbringen und zu Fuss quer durch Liverpool zur Bus-Station, wo wir derart früh auftauchen, dass wir den Standard-Bus zum John Lennon Airport nehmen können und so in den Genuss einer 50 Minütigen Fahrt durch die City, Vororte und englische Landschaften kommen. Wir werden alt 😅

Aktuell gondeln wir dem Genfersee entlang und staunen, wie schnell sich die Botanik über die 6 Tage entwickelt hat. Das war zwar auch in Liverpool zu beobachten, bloss ging es da – trotz Tagestemperaturen von deutlich über 20 Grad – nicht ganz so hurtig; gefühlt, nicht gemessen…

Überhaupt ist die Rückreise gefühlt kürzer als gemessen. Irgendwie. Nach einer wenig erholsamen Nacht sind wir zwar recht schlapp unterwegs, und die Reisedauer von Genf nach Hause ist kurioserweise mehr als doppelt so lang (und teuer) als von Liverpool nach Genf, aber trotzdem können wir die Reise halbwegs geniessen. Vielleicht auch dank der frühlingshaften Temperaturen oder auch wegen dem drohenden Senkrechtstart in die verkürzte Arbeitswoche morgen früh. Sehr früh…