Im Löwen

Wir sind wieder zu Hause, und zwar bereits gegen 18:30! Diese erträgliche Tageszeit verdanken wir wohl dem Umstand, dass wir uns auf dem «Grand Ballon», mitten im Elsass, für eine Abkürzung via Mulhouse und Autobahn entschieden hatten.

Die Fahrt von Strasbourg auf den elsässer Pass führt uns über weite Strecken durch eine weiträumige, nicht allzu intensiv bebaute Landschaft und dann wieder durch hügeliges Gebiet, das schon fast an das berner Voralpengebiet erinnert. Und immer diese Sattelschlepper, die sich im Kriechgang durch die engen Kurven zwängen. Wieder perfektes Reisewetter.

Auf dem «Grand Ballon» – es ist leider schon 15:30 Uhr – fassen wir eben diese Entscheidung, möglichst direkt via Mulhouse die Autobahn anzupeilen. E muss mich bei der Wegfahrt neu ausrichten: es ist nicht die eine, ausgeschilderte Strasse und auch nicht die andere, ebenfalls gross und deutlich bezeichnet. Sondern ein kleines, unauffälliges, aber immerhin asphaltiertes Strässchen, welches eigentlich zum Transport von Holzfällern und ihren langen und schweren Produkten gebaut wurde. 11 Minuten später sind wir runter vom Ballon und bereits in der Ebene Richtung Autobahn. Aber das waren spannende 11 Minuten!

Zu Hause packen wir alles mal aus, duschen ausgiebig und wanken in das Restaurant Löwen in unserem Dorf. So richtig fit und munter sind wir ja nicht mehr, aber die Aussicht auf ein gemütliches Znacht hilft da schon etwas.

In 10 er-fahrenen Tagen knapp 2’900 km auf Stipvisite an die Nordsee und zurück – schön war’s, und wieder mal ein sehr intensives Erlebnis!  

Blick vom einen Restaurant in Richtung des anderen auf dem Grand Ballon.  

Endlich im: Löwen!

Auch Mäxu wird gründlich gereinigt; allerdings dann erst am Sonntag…

… und, eine Woche später, wieder zur «zivilen» Version zurückgebaut.