Lübeck

Eine heisse Sache, dieses Lübeck. 33 Grad, um genau zu sein. Bei der Einfahrt führen uns E und ihre wie immer optimal passende Hotelreservation direkt am Holsten Tor vorbei und über die Trave. Gleich danach rechts und wieder links; von unserem Hotelzimmer haben wir also freie Sicht auf dieses berühmteste aller deutschen Stadttore. Mäxu bekommt ein trockenes Plätzchen in einer Velogarage. Die Wetterfrösche quaken nämlich, dass morgen starke Gewitter zu erwarten seien.

Schwierig, sich das vorzustellen. Frisch geduscht und in kurzen Hosen geniessen wir den Sommerabend und entdecken immer neue Winkel und Ansichten dieser hübschen Hansestadt mit ihrer bewegten Geschichte und der vielen Zeitzeugen in Backstein und Gusseisen. Bei frischem Spargel und Holsten Pils lassen wir den Tag Revue passieren.

Eigentlich war die Fahrt von Hameln hierhin eine Fahrt der Umfahrungen: nicht durch Hildesheim, nicht durch Hannover und schon gar nicht durch Hamburg. Aber dank dem lebenden GPS auf dem Sozius finden wir wieder mal all die kleinen Alternativrouten – und mit nur einem klitzekleinen Abstecher über die Autobahn. Dem ersten, seit wir unterwegs sind.

Nach dem feinen Znacht schlendern wir durch kleinste Gässchen mit Namen wie Kolk, kleine und grosse Petersgrube, düstere Querstrasse und Dankwartsgrube und landen wieder an der Trave. Hier lassen wir uns gemütlich nieder, trinken ein Glas Rotwein und geniessen den schönen Abend!

Bepacken unseres Lastesels in Hameln.

Pause zum Ent-Schwitzen in Lauenburg.

Rathaus von und zu Lübeck.

Blick aus dem Hotelzimmer.