Umrundung der Nordspitze

Schon die Wetterprognose für heute war verheissungsvoll: Sonne, wenig Wolken und Wind, gegen Abend dann mehr von beidem und tagsüber bis 22 Grad. Und genauso war’s, und gefühlt noch besser.

Also raus unter den lebensmüden Sonnenschirm zum Zmorge, dann ab aufs Velo und 4 km Richtung Norddorf dem Meer entlang. Darüber hinaus nochmals 1 km zum Abstellplatz für Velos, und weiter zu Fuss rund um das Vogelschutz- (und Drohnenflugverbots)-Gebiet der Nordspitze von Amrum und schliesslich wieder zweirädrig zurück nach Norddorf zum mindestens weltberühmten Am-Rum-Topf der Café-Bäckerei Schult.

Nach einem Rundgang durch das Städtchen sowie einer Velotour Richtung Süden mit genügend Gegenwind & Steigung, nehmen wir dann inseltypisch früh Platz im wunderschönen Restaurant «Torhaus» des Dorfes Nebel. Der Service ist zwar leider mies, aber das Mönü hat geschmeckt. Lieber so als umgekehrt. Dann weiter gen Süden nach Stenodde, wo unser Häuschen steht, aber immer unmittelbar dem Meer entlang, also immer wieder über eine Art Treibsand und noch meer Gegenwind.

Eingangs Dorf dann noch ein längerer Zwischenhalt an der Mole, weil sich eine Gruppe in Neopren eingeschweisster Männer an ihre Kite-Segel hängen. Einer nach dem Andern und bei mittlerweile viel Wind (Videobeweis folgt). Eine echt coole Sache. Ob es auch XXL-Segel für mich gibt?

Im Häuschen dann ein kurzer Drohnen-Testflug bei viel Wind und immer auf der Flucht vor den mutigen, ewig kreischenden «Austernfischer». Jetzt sind wir reif fürs Bett, zum Glück ohne Wind und Sand.

Morgen ist unser letzter Ferientag auf diesem schönen Fleckchen Erde.