Viel Wind am letzten Tag
Unseren letzten Tag hier in Amrum hätten wir zu gern auch wieder draussen verbracht. Der Wecker meldete sich denn auch prompt um einigermassen komfortable 8 Uhr.
Ein kurzer Blick aus der oberen Etage in die sturmumtoste Botanik reichte längstens für eine wichtige Entscheidung: zurück ins Bett!
Dann, später, Frühstück mit wiederum zeitraubendem Aufräumen von Zmorge-Restanzen wie Käse, Toast, Tee, Butter und so. Schliesslich haben wir auf Töff-Fahrt weder Platz noch Zeit (die Hotels sind schuld), Lebensmittel mitzunehmen. Aber dank weisen Einkaufens bleibt kaum was übrig.
Klar hätten wir morgen Sonntag noch eine letzte Möglichkeit zur Vernichtung eines feinen Zmorgen’s. Wenn aber die Fähre bereits um 7 Uhr ablegt, müssen wir Prioritäten setzen.
Während sich ums Häuschen herum eine böige Windstärke 10 mit Regen mischt, üben wir drinnen mit Google Maps und anderen Errungenschaften der aktuellen Ära herum – durchaus erfolgreich, wie wir finden…
Dann folgt ein allgemeines Zusammen- und Aufräumen, gefolgt von duschen und Töffutensilien paratmachen (sogar die Helmvisiere wurden sauber), bevor wir per Velo in das nahegelegene Restaurant «Likedeeler» fahren. Dank E’s vorausschauender Reservation bekommen wir einen Platz in der verglasten Ecke des Anbaus des traditionsreichen und stets ausgebuchten Restaurants – mit freiem Blick auf die weissen Schaumkronen des Meeres und vielen gekrümmten Bäumen im Vordergrund.
Bei einer derartigen Show schmeckt uns das Essen gleich noch einen Tick besser…!