Von Stadt und Strand

Endlich in Schweden! Wir freuten uns schon auf das typische Frühstück mit gesalzener Butter, Filmjölk (einer Art nordischer Sauermilch, bloss dicker in der Konsistenz und – natürlich – viiel schmackhafter), fruchtiger Marmelade, Kalles Kaviar, Husmans Knäckebröd, Tunnbröd, Messmör und vielem mehr. Das klappte leider nicht. Es gab nichts von alledem. Aber wir sassen draussen in dem lauschigen und komplett zugewachsenen Innenhof, auf wackligen Bistro-Stühlen und liessen uns von sommermüden Insekten umschwirren und von der frühen Morgensonne aufwärmen. Kaffee und Tee gab es jedenfalls und natürlich auch essbares, also verhungern mussten wir nicht 😉

Nach einem längeren Spaziergang durch das alte Ystad inklusive Glacé und vielen Fotos wagten wir uns an den Rest der Ferien. Kaum zehn Kilometer entlang der Küste gab es bereits den ersten Zwischenhalt. Weg mit Schuhen und Socken und rein in die Ostsee! Wenigstens bis knapp unterhalb der Knöchel – man spürte irgendwie den nahen Winter. Dann weiter entlang der Küste, gemächlich gegen Norden.

Bis Åhus, in Kristianstads Kommun. Hier hatte Erika für uns geplant, nach einer weiteren Sandwanderung am Strand in einer bequemen Liege rumzuhängen. Aber dort, wo Google’s Satellitenbilder noch mit einem kaum bebauten Strand gelockt hatte, standen nun ein halbes Dutzend dreigeschossiger Bunker, in denen tatsächlich noch einige wenige Eigentumswohnungen zu haben waren. Also landeten wir in einer der vielen, grosszügigen Wohnungen des Åhus Resort und fuhren zum Abschluss des Tages eine Runde vorbei an der Pizzeria Milano und unserem Lieblings-Supermarkt, einem ICA Kvantum. Dort fanden wir alles, um das nächste Zmorge perfekt werden zu lassen. Siehe oben 😉 Übrigens, schon gewusst? Hier in Åhus steht die weltweit einzige Produktionsstätte des Absolut Wodka!

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