„Little Havanna“ wurde Cádiz auch schon genannt – und auch entsprechend genutzt, zum Beispiel für etliche Schlüsselszenen in einem James Bond Film.

Die Lage der Halbinsel und der Hafenbecken hat schon früh zu regem Handel geführt.

Heute haben wir früh und äusserst effizient gezmörgelet. Das Schiff legt schliesslich um 9:30 Uhr ab, und der Fussmarsch zur Ablegestelle wird auf 30 Minuten veranschlagt.

Wie wir das vom Thunersee her gewohnt sind, stellen wir uns in die immer länger werdende Schlange vor dem Einlass auf den Katamaran. Dort verteilt der Kontrolleur die Tickets nach dem Ablegen. Ein bisschen stolz sind wir schon, dass wir es trotz der vielen Unwägbarkeiten geschafft haben (kommen wir rechtzeitig aus den Federn? Reichen 30 Min. bei einen straffen Fussmarsch? Wohin in dem weitläufigen Hafengelände müssen wir eigentlich?), und so weiter.

Der Kontrolleur guckt verdutzt, weil wir keine Tickets haben. Er sei nur für die Kontrolle zuständig, die Tickets gebe es DA! Wir sind von der falschen Seite zur Ablegestelle gekommen und sind keinen Schildern begegnet. Also huscht Erika ab. Könnte ja sein, dass die Fähre schon voll ist. Aber rs klappt alles und wir kommen nach Cádiz.

Während der halbstündigen Überfahrt spricht uns eine sympathische Frau in breitestem Bärndütsch an. Sie sitzt neben einem Herrn und konstatiert über ihre linke Schulter, dass das doch nach Bärndütsch klinge, was sie da gehört habe.

Erika in ihrer direkten Art entgegnet „Sichär nid“ und fotografiert weiter, was die Frau grediuse zum Lachen bringt. So lernen wir B und L aus Z (Namen sind der Redaktion bekannt;-) kennen. Es ergeben sich schon auf der Hinfahrt spannende Gespräche und auf der Rückfahrt ebenfalls, weil die Beiden auf demselben Camping einquartiert sind wie wir.