Karfreitag
Nach zwei Logiernächten auf dem Party-Camping von El Torre zieht‘s uns weiter Richtung Südwesten. Bei schon wieder perfekten Wetterbedingungen – Sonne pur, 20 Grad und eine leichte Bise – fahren sich die ungefähr 400 km wie von selbst.
Die Anfahrt zum Camping Cabo da Gata ist da schon etwas spektakulärer: schmale, mehr oder weniger befestigte Strässchen mitten durch riesige Treibhäuserlandschaften. Tausende Metallgestelle, überzogen mit Kunststoffplanen oder Gewebedecken. Woher wohl das Wasser kommt?

Dafür gibt es im Campingplatz einen hübsch geschwungenen Swimmingpool. Die Frage nach dem Wasser drängt sich wieder auf… Auch der Rest des Campings macht einen gepflegten, aber auch nicht überversorgten Eindruck. Mitten durch, als Strässchentrenner, zieht sich eine Reihe ausgewaschsener Palmen. In deren Blätterkronen tummeln sich ein paar Dutzend grüner Papageien, die mit ihrem Gezetere den Lärm der vielen Menschen unter ihnen übertönen.
Der Camper steht auch ohne Niveaukorrektur fast perfekt im Lot. Tisch, Stühle, Velos und der Gasgrill mit Direktanschluss an der Gasflasche des Wagens sind schnell montiert – fast schon Routine.

Den Rest des Abends verbringen wir bei Fleisch vom Grill und Essen mit Variété: die Spanier ziehen es bekanntlich vor, erst nach Sonnenuntergang in ihren Feierabend zu starten. Und da wir schon gegessen haben, dürfen wir ihnen dabei zuschauen.