Meer!
Frühstück bei viel Wind und knackigen Temparaturen haben wir offensichtlich im Griff. Die Zusammenräumerei und Vorbereitungsarbeiten vor der Weiterfahrt unterschätzt „man“ hingegen gerne. Abwaschen, ein- und aufräumen, Toilette, Grauwasser ablassen, Frischwasser und Diesel tanken – das alles braucht seine Zeit.

Auch für die 500 km von Avignon nach Tarragona braucht es ein Weilchen; gestern um 18:15 standen wir, etwas ermüdet, in der Reception des Camping Torre de la Mora und liessen uns erklären, dass ein Security-Mensch mit Elektrowägelchen zuerst Erika mitnehme, um die Stellplätze zu erkunden. Dann beide zurück, das Gefährt mit Fahrer (mich) abholen und dann im Schritttempo durch wunderschöne Oliven- und Tannenbaum-Haine zum Stellplatz, den uns Erika ausgesucht hat. Das Ganze wirkt nobel, professionnel – aber auch wunderschön und paradiesisch.

Das regelmässige Rauschen der Brandung gleich nebenan beschert uns eine erholsame Nachtruhe. Bei Zmorge zeigen sich erste Anzeichen von Routine und wir rollen noch die Jalousie herunter, um etwas Neues auszuprobieren – okay, das war jetzt plagiert 😇

Knapp drei Stunden führt uns der Waldweg Richtung Tarragona entlang des Meeres und zurück. Bei vielleicht 14 Grad und zügigem Wind. Zurück im Camp kurzer Besuch im Lädeli, genannt Supermercatore.

Dann Abhängen ganz vorne an der Meeres“kante“ bei einem Bier. Und schliesslich duschen vor dem halsbrecherischen Küstenstieg rüber zum Restaurant am Strand, wo wir uns zwei Flaschen des herrlichen Garnachia „Perlat“ aus dem nahegelegenen Priorat leisten – zum Mitnehmen.

Übrigens: Mike’s Schnuderi zieht sich trotz seiner Hartnäckigkeit und den eher kühlen Temperaturen langsam zurück. Alles gut 🥰