Ostern!
Heute haben wir nichts österliches vor. Bloss ein wenig durch die nahe gelegene Sierra Nevada kurven.
Wegen der zum fotografieren besseren Lichtverhältnisse wollen wir erst um 14 Uhr starten. Knapp zwei Stunden hin, inkl. Fotostopps, und in vielleicht eineinhalb Stunden über einen anderen Weg zurück. Nur so als Appetitanreger, weil wir ja dann von Granada aus, unserem nächsten Campingplatz, auch noch in die Sierras möchten.
Um 15:15 Uher schauen wir uns etwas verdutzt an. Die Sonntagszeitung von letzter Woche, die wir ungelesen mitlaufen liessen, ist jetzt zwar gelesen und die beiden Sudokus sind gelöst. Aber wir sind zu spät dran für die Sierras.
Also besuchen wir stattdessen morgen früh die Berge, gehen aber heute um 17 Uhr auf dem Campingplatz einkaufen – viel Wasser – und schauen uns danach mit Hilfe der Velos den Leuchtturm an, dessen Name sich in die Gegend hier vererbt hat: Capo Gata.
Das bedeutet zuerst wieder 20 Min. ins Pueblo, also das Hafenstädtchen, dann weiter an der kleine Kirche vorbei Richtung Leuchtturm. Der ist klitzeklein, aber nur über eine ziemlich unverschämte Anhöhe mit 10% Steigung zu erreichen. Wir schaffen es bis fast zuoberst, kehren dann aber um, weil wir uns den Krampf von der Gegenseite her ersparen wollen. War so schon schweisstreibend…
Also zurück, im gleichen Restaurant wie gestern essen – diesmal Paella statt Pizza – und dann weiter durch die holprige Finsternis zum Campingplatz. Eine Dusche befreit uns vom klebrigen Tag.



