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Fast tägliches Tagebuch
Gestern, am Karfreitag, haben wir uns tatsächlich ein bisschen bewegt: neben der Kirche den steilen Wiesenweg rauf Richtung Rothöhe, auf der anderen Seite wieder runter und schräg der Waldgrenze entlang zurück Richtung Kirche Oberburg. Knapp vier Kilometer und 140 Höhenmeter, wenn man meiner neuen Suunto glauben darf. Kühl war‘s, trotz der Sonne, aber halt bisig.
Heute schon wieder Bewegung. Diesmal per e-Bike, und zwar durchs Unterbergental nach Krauchthal und dort dann rauf auf den Hügel. Hintenrum durch Wälder und Wiesen zurück zum Ausgangsort, wo wir nach knapp einer Stunde wieder eintreffen.
Es ist verdächtig warm. Deshalb nutzen wir die Gunst der Stunde und apérölen vor unserer Wohnungstüre. Ein bewährtes Vorgehen, wenn im Frühling die Abendsonne zur Apérozeit bereits hoch genug steht, aber auf der falschen Seite des Gebäudes.
Am Abend werfe ich dann den Grill an und Erika produziert Broccoli, Blumkohl und Rüebli im Steamer. Zusammen mit den superben Koteletts von Heinz schwelgen wir in einem kohlenhydratfreien Znacht bei feinem Rotwein und handkoloriertem Geld und Geist von Fränzu Schnyder.
Björn hat uns im Laufe des Nachmittags noch seinen ganzen Schlüsselbund in unserem Briefkasten hinterlassen. Schliesslich geht‘s mit Ulli, Jarla, Jarne und Fina am Tag darauf für eine Woche nach Marseille, nur Molly bleibt zu Hause und will von uns versorgt werden.
Ruedi von den R&Ms hat sich gemeldet, er habe längi Zitti nach wieder mal einem gemeinsamen Abend. Mich stellt das immer sehr auf, wenn Freunde sich von sich aus bei uns melden. Das gibts selten; meistens sind wir es, die sich um neue Termine behühen, ausser bei Ralf und Leslie, da ist es sehr ausgeglichen.
Nach längerem hin- und hergewhatsapple entscheiden wir uns für kommenden Donnerstagabend, ab 18 Uhr im Toi & Moi in Bern. Martina wird dann direkt aus Züri eintrudeln, ich bin dann sowieso in Bern und Erika reist dann von Köniz an. Ich glaube, den Freitag nehme ich mir frei. Sollte ich wohl auch, mit 40 Überstunden und 3 noch nicht verplanten Ferientagen, wo ich doch in zwei Wochen für das EasyGov-Team bereits Geschichte bin.
Es ist Dienstag vor Ostern, wie der Titel ja schon vermuten lässt.
Das war wieder mal ein langer Tag, aber zum Glück, wie schon gestern, mit einem schönen Übergang in den Feierabend: ich nehme den Bus mitten am Nachmittag, also um 16:20, ab Wander Richtung Blinzern. Kaum 10 Minuten später erwartet mich Erika im V70 in der Nähe der Endstation, mitten im hoch gelegenen Wohnquartier, mit grosszügigem Blick auf Bern.
Die über die Jahrzehnte vertraute Fahrt via Wankdorf und Bolligen durchs Unterbergental ist schön wie immer. Nur das Wetter benimmt sich bereits sehr aprilhaft: bei knapp 5 Grad und dramatischer Wolkenkulisse wechseln sich leichter Regen oder Schneefall mit sonnigen Zwischenrufen ab.
Gestern Abend, kaum zu Hause, haben wir unsere „Acht“ absolviert: 10.4 km und 170 Höhenmeter in etwas über einer Stunde, natürlich zu Fuss. Solch exakte Werte weiss ich übrigens nur dank meiner neuen Suunto-Smartwatch.
Jedenfalls gönnen wir uns für den heutigen Abend etwas Faulheit, wobei Erika schon noch unsere Finanzen schaukelt und – etwas später – noch die geliebten IKEA-Köttbullar für uns anwirft, mit von mir gewaschenem Salat. Immerhin. Mein Beitrag ist noch die Zusammenfassung einiger Fragen für Hrn Nägeli morgen, und nach genossenen Köttbullar wie üblich noch die Casserellier-Pflichten.
Das war jetzt schon etwas anstrengend, aber der Badge und der Läppu sind seit gestern abgegeben.
Eigentlich wären wir am Freitagabend zu Leslie und Ralf eingeladen gewesen. Das fiel leider – wieder mal wegen Corona, zuerst Ralf, dann Leslie – ins Wasser bzw. wurde um zwei Wochen verschoben. Also ich einkaufen und Erika kochen: China-Pfanne im Wok. Köstlich! Dann viel zu lange Casino Royale schauen mit einem sehr jungen Daniel Craig.
Am Samstag nicht allzu früh aus den Federn. Dann ab 18 Uhr mit Martina und Ruedi ins Nido. auf dem Dach des Lieb Bern. Das was Martina‘s geniale Idee und es wurde auch ein wiederum sehr geselliger Abend. Und wieder erst um 1 Uhr ins Bett.
Heute Sonntag halt wieder nicht zu früh aus den Federn. Dann beim sonntäglichen Zmorge die Sonntagszeitung durchblättern. Schliesslich noch die mittlere Riesenleiter vor der Haustüre positionieren und die Aussenkamera umschrauben. Jetzt reicht es nicht mehr für das Solarzellchen, dafür aber für eine Powerbar, sobald ein langes USB-Kabel montieret ist.
Dann wieder Zug fahren, diesmal nach Thun. An diesem farbenprächtigen und warmen Herbsttag kommen wir um 16:19 an und schlendern zum Mühliplatz, wo wir mit Lies und Wolle abgemacht haben. Viel Gelächter und herzliche Umarmungen. Nach einem Apéro dislozieren wir uns Rib, wo wir den restlichen Abend bei spannenden Geschichten und angeregten Diskussionen verbringen. Den beiden geht es gut; Lies sogar immer besser, weil sie ihre Frühpensionierung endlich eingeleitet hat. Sie wird in einer Woche 60.
Morgen dann mike‘s erster Tag seiner letzten Arbeitswoche bei der Post. Es gibt noch viel zu tun…
Heute vor zweiunddreissig Jahren bin ich mit meiner ersten VMax vor Erika‘s damaligem Wohnsitz vorgefahren. Fast wie der berühmte Ritter auf seinem weissen Pferd, nur war Mäxu halt nicht weiss. Einen gewissen Eindruck hatte ich vermutlich trotzdem hinterlassen, jedenfalls haben wir drei Jahre später geheiratet und sind sehr gerne immer noch zusammen.
Heute mit Reto und Bea die OaSee genossen: das Stockhornli macht mit uns von 19 Uhr bis 21:15 eine Runde auf dem Thunersee – begleitet von Apéro, Vorspeise und, für Bea, mit Dessert. Sogar das Wetter benimmt sich einigermassen: bewölkt, aber trocken bei 8 Grad.
Bea kommt per Zug direkt nach Thun, und Reto mit seinem ID.4 ins Espace. Und Erika fährt ebenfalls direkt nach Thun und wir treffen uns gleich nebeneinander auf dem Parkplatz beim Bahnhof.
Das war ein sehr schöner Abend. Vielleicht etwas atemlos nach diesem letzten Tag vor unseren Ferien, aber was soll‘s.





Heute, obwohl Dienstag und damit eigentlich work@Espace-Tag, arbeite ich am Vormittag von zu Hause aus.
Am Nachmittag wollen unsere Lead-Architekten wissen, wie wir „normalen“ Architekten über die Zielbilder der Cluster denken – und ladn zu einer ausserordentlichen
Die letzten beiden Wochen hatten es in sich: neben dem Allerlei der Arbeitstage gab es auch ein abwechslungsreiches Allerlei der Zeit dazwischen. Aber immer auf der guten Seite, da gibt’s kein Zweifel! Wenn bloss die Verteilung auf die «Zeit dazwischen» in etwas homöopatischeren Dosen daher käme.
Wie auch immer: im letzten Beitrag hatte ich etwas von Hausärztin, Kulturrunde und Bettenberatung in Aussicht gestellt. Das ging alles insgesamt recht ordentlich über die Bühne – mit terminlichen Folgen, vor allem für E. Dann war da noch der gemütliche Abend mit Freunden aus Bochum, die wieder mal die Schweiz besucht haben. Und der ungemütliche Abend mit dem Berater für unsere Altersvorsorge, die mit jeder neuen Berechnung weiter zu schrumpfen scheint. Und der Tausch der aktuellen Zwischenlösungs-Matratze von E gegen eine eine andere Zwischenlösung. Und der zweitägige Lightroom-Kurs von E Freitag und Samstag. In weiser Voraussicht habe ich übrigens gleichzeitig die Speicherkapazität ihres PC’s verdoppelt.
In der kommenden Woche scheint es eine Art Verschnaufpause zu geben. Sicher gibt es ein paar potentielle Stolpersteine über die einzelnen Tage verteilt, aber da versuchen wir, professionell zu bleiben. Des Abends bleibt es aber recht ruhig, bis auf einen weiteren Akupunktur-Termin von E, einem Besuch meiner Schwägerin wegen ihrer Reiseplanung sowie einem Bsuecherli bei meinen Eltern, damit ich auch deren Laptop endlich auf Vordermann bringen kann.
Heute Sonntag Abend dürfen wir beide uns aber erst mal auf einen tendentiell exotischen Leckerbissen freuen: E hat die weissen Bohnen, genauso wie es das Rezept verlangt, gestern schon eingewässert. Dazu kommt ein fulminantes viande hachée à la mode des françaises, oder so.
Morgen darf SIE (endlich) zur (neuen!) Hausärztin. Wenn ich etwas Glück habe, komme auch ich durch diesen ersten Besuch meiner besten aller Ehegemalinnen zu einem neuen Hausarzt. Es geht in erster Linie um ihre Knie, die immer wieder Kummer und Schmerzen bereiten, vor allem beim bergabwärts wandern. Und da es in Patagonien noch von den altmodischen Bergen gibt, von denen man nur mit derselben Mühe runterkommt wir rauf, lohnt sich ein Besuch beim Dottore. Aber vielleich wär’s auch mit tadellosen Knie etwas viel geworden, also nicht nur für die Knie. Ich sehe dem Besuch mit gemischten Gefühlen entgegen – hoffentlich findet die Frau Hausärztin nichts zu Heftiges.
Dann geht’s übermorgen zu einer längst überfälligen Kulturrunde. Wir wollen wieder mal ins Kino. Aber das war’s nicht schon mit Kultur – es geht viel mehr um Vincent. Vincent van Gogh, der ziemlich geniale, wenn auch ohrenarme Maler. Der Film zeigt seine berühmtesten Bilder, und zwar Bild für Bild und Szene für Szene in Öl nachgemalt, damit es einen Film gibt. Muss phantastisch sein – das filmische Werk wurde sogar schon für die Oscars vorgemerkt. Was das auch immer für den Film heisst, wir sind jedenfalls gespannt. Und am gleichen Abend geht’s voraussichtlich wieder mal zu unserem Stamm-Italiener. Ist lange her seit dem letzten Mal.
Überübermorgen geht’s zur Schlaf- bzw. Bettenberatung. Auf diesen Termin warten wir eigentlich schon lange, auch wenn er erst seit Samstag steht. Vielleicht finden wir so die (für SIE) schmerzfreie (und für Beide schlafbare) Nacht. Man hat uns gesagt, dass 90 Minuten für die Beratung knapp reichen würden. Schliesslich gehe es ja um unsere Gesundheit…
Und schon ist Freitag. Aber davon schreiben wir dann, wenn’s soweit ist. Das kommende Wochenende wird auf jeden Fall spannend!
Aber zurück zum heutigen Tag. Man merkt’s: es herrschen sportliche Ferien. Clevererweise wurde diese einzige Sportwoche des Jahres durch die Kantone verschoben, damit die Arbeitgeber nicht gleich Konkurs wegen Personalmangels anmelden müssen. Leider wurde die heute weit verbreiteten Mobilität nicht bedacht, was dazu führt, dass in der Firma den ganzen Februar hindurch Kolleginnen und Kollegen fehlen. Jedenfalls wird diese Woche arm an Meetings und reich an sinnvollen Inhalten.
So hoffen wir jedenfalls. Und sonst gibt’s ja noch die Abende, die, wie angedeutet, diese Woche sicher nicht langweilig werden.
Und schon wieder ist es finster draussen. Leider vergeht die Zeit viel zu schnell, wenn man am Gerätchen sitzt und sich kreativ zu betätigen versucht.
Immerhin hat es heute für einen kompletten Rundgang mit dem Staubsauger durch die Wohnung sowie für ein weiteres Herantasten an eine halbwegs definitive Struktur unserer künftigen Homepage gereicht.
Okay, das waren gleich zwei Gerätchen…
Der Cruising Club der Schweiz, oder kurz CCS, lädt wieder ein zum Jahrefest – diesmal im Restaurant Schützen in Steffisburg.
Da wir schon seit langem, Erika sogar seit ewig, Mitglieder in diesem Hochseesegel-Verein sind, nehmen wir teil und geniessen das Wiedersehen mit langjährigen Segelfreunden der Regionalgruppe Thunersee. Man kennt sich; Erika war acht Jahre lang im Vorstand der RGT, weshalb «man» sich erst recht kennt.
Mit dem Zug hin und zurück ist immer eine gute Idee, solange man Zeit hat und durch keine weiteren Termine verfolgt wird.







